Milchstraßen-Fotografie und Lichtverschmutzung

Um die Milchstraße am Himmel sehen zu können ist eines besonders wichtig. Es muss dunkel sein. Dieser einfache Umstand ist aber in vielen Gegenden unserer urbanisierten Umwelt kaum noch gegeben. Das Phänomen, dass der Himmel kaum noch richtig dunkel wird, wird Lichtverschmutzung genannt.

In meiner Heimat (Großraum Nürnberg) gibt es den Ort Kreben. Dort soll es relativ dunkel und die Sterne gut zu sehen sein. Selbst war ich leider noch nicht dort, habe es mir aber vorgenommen hinzufahren und werde dann auch berichten!

Um einen dunklen Ort zu finden, kannst du dir auf der Seite light pollution map einen Überblick über die hellen und dunklen Flecken unseres Planeten verschaffen. Diese Lichtverschmutzungs-Landkarte basiert auf bing maps und ist wie gewohnt dynamisch. Das heißt du kannst dich wie gewohnt raus und rein zoomen und dir somit einen guten Überblick verschaffen.

Light pollution map von Nürnberg und Umgebung

Light pollution map von Nürnberg und Umgebung

Wenn du also dein nächstes Milchstraßen Foto planst, findest du auf der Seite pixelsuche.net noch weitere Informationen rund um das Thema.

Die Verwendung von Grau- oder Grauverlaufsfiltern

Warum das Rad bzw. die Beschreibung jedes mal neu erfinden.

Auf der Seite www.graufilter.net findest du eine sehr gute Beschreibung, was sich mit Graufiltern alles anstellen lässt. Wenn du also mehr zu diesem Thema wissen möchtest, dann einfach vorbeischauen.

Graufilter.net

Quelle: www.graufilter.net

Alternativ gibt es auch eine sehr schöne Beschreibung bei abendteuerdslrfotografie.de. Besonders interessant finde ich die Belichtungstabelle.

Belichtungstabelle

Belichtungstabelle – Quelle: Abenteuerdslrfotografie.de

Am besten du druckst Dir diese Karte aus und legst diese zu deinen Filtern. Damit bist du immer auf dem Laufenden, was die Belichtungszeit angeht. Ist zwar old school, aber es geht fix! 😉

Benjamin Jaworskyj gibt in dem folgenden Video auch noch mal einen Einblick in diese Thematik.

NIK Plugin-Collection für Photoshop und Lightroom komplett kostenlos

Google hat 2012 die NIK Plugins gekauft und hat diese im Paket zum Verkauf angeboten. Seit Mitte März bietet Google die Plugin-Sammlung nun komplett kostenlos zum herunterladen an. Du muss nicht einmal eine E-Mail Adresse hinterlassen.

Wer die NIK-Plugin Sammlung dieses Jahr noch gekauft hat, bekommt den Kaufpreis zurückerstattet. Nice! 😉

Folgende Plugins sind in der NIK-Sammlung enthalten:

  • Analog Efex Pro: Erzeugt den Look von analogen Kameras
  • Color Efex Pro: Farbkorrektur, Retusche und kreative Effekte
  • Silver Efex Pro: Konvertierung in Schwarz-Weiß Bilder
  • Viveza: Einfache Farb- und Tonwertkorrekturen
  • HDR Efex Pro: Erstellung von HDR-Aufnahmen
  • Shapener Pro: Gezielte Schärfe von Bildern
  • Dfine: Filter zum Entfernen von Rauschen

NIK-Collection

Die Filter können unter dem folgenden Link heruntergeladen werden. Die Größe der Windows-Version beträgt 430 MB und die der MAC-Version 590 MB.

Download der Google NIK-Plugin-Collection

 

Shortcuts für Adobe Lightroom

Wichtig für ein schnelles und effektives Arbeiten mit Lightroom ist die Verwendung von Shortcuts.

In Lightroom selbst kannst du dir die Shortcuts über den Befehl Hilfe | Tastaturbefehl für das Modul … getrennt für die einzelnen Programmmodule aufrufen. Natürlich gibt es auch dafür einen Shortcut. Dieser lautet [Strg] + [<].

Noch schneller geht es mit der Online-Anwendung Application Shortcut Mapper.

Damit kannst du dir ganz schnell einen Überblick über die Shortcuts von Lightroom getrennt nach Modulen verschaffen. Die Anwendung ist dynamisch und zeigt bspw. abhängig davon, ob die [Strg]-, die [Alt]- oder [Umschalt]-Taste gedrückt ist, die dementsprechenden Tastaturbefehle an.

Der Application Shortcut Mapper bietet neben Lightroom noch weitere Programme an, für welche die Tastaturkürzel angezeigt werden.  So sind derzeit folgende Anwendungen verfügbar:

  • Adobe After Effects
  • Adobe Illustrator
  • Adobe Lightroom
  • Adobe Photoshop
  • Autodesk 3dsMax
  • Autodesk Maya
  • Blender
  • SketchUp
  • uvm.

Die Maus-Befehle sollen wohl in kürze noch folgen.

Die Anzeige Tastaturbefehle kann zwischen Windows, Mac und Linux umgeschaltet werden. Darüber hinaus stehen noch verschiedene Sprachen unter anderem auch Deutsch zur Verfügung.

Insgesamt macht der Application Shortcut Mapper einen sehr gelungen und professionellen Eindruck. Ein Blick lohnt sich. Hier geht´s direkt zur Online-Anwendung.

Mach Mich Passig

Es ist soweit! Die neue Version von Mach Mich Passig steht wieder zur Verfügung. Alexander Koker hat das Programm komplett überarbeitet und bietet den Dienst nun wieder wie gewohnt kostenlos an.

Mit Hilfe von Mach Mich Passig (MMP) können Bilder speziell für die Fotocommunity optimiert werden.

In der Fotocommunity existieren zwei wichtige Bedingungen:

  1. ein Foto darf nicht größer als 450 Kilobytes
  2. es darf nicht breiter bzw. höher als 1000 Pixel sein

Wenn diese Bedingungen nicht eingehalten werden, kommt es direkt nach dem Hochladen zur Verkleinerung bzw. Kompression. Dabei verliert das Photo meist an Qualität und es entstehen sogenannte Kompressions-Artefakte.

mach-mich-passigHier kommt nun MMP zum Zuge.  MMP bereitet dein Foto so auf, dass die Uploadvoraussetzungen erfüllt sind, die Qualität deines Bildes aber gleichzeitig optimal bleibt. In mehreren Schritten wird zunächst das Bild auf die angegebene  Größe verkleinert und anschließend auf den maximal möglichen Speicherplatzbedarf optimiert. Darüber hinaus kann das Foto auch zugeschnitten, nachgeschärft und gerahmt werden.

Die Bedienung ist denkbar einfach. Nachdem das Bild hochgeladen wurde, muss nur noch die Größe angegeben werden, auf die es angepasst werden soll und alles andere erledigt MMP in wenigen Augenblicken völlig automatisch. Nach Fertigstellung kannst du das optimierte Bild wieder auf deine Festplatte herunterladen.

Wenn du nun dieses durch MMP optimierte Bild in die Fotocommunity hoch lädst, erfolgt keine automatisierte Anpassung innerhalb der FC mehr, sondern das Bild wird in der von MMP optimierten Version dargestellt.

Wenn Du Deine Bilder also in der optimalen Qualität ohne große Umwege einfach und schnell in die FC hochladen möchtest, dann solltest Du dir Mach Mich Passig einfach mal ansehen. Es lohnt sich!

Entfesselt blitzen

Drei unterschiedliche Methoden um den Blitz auszulösen

Entfesselt blitzen

Die Fotocommunity Fotoschule zeigt in dem Beitrag, wie sich Blitze entfesselt auslösen lassen. Es werden dazu drei verschiedene Methoden beschrieben. Wenn Du dich näher mit dem Thema Blitz bzw. entfesselt blitzen beschäftigen möchtest, dann ist dieser Artikel sehr hilfreich. Er erläutert die verschiedenen Möglichkeiten und gibt detaillierte Tipps. Diesen Artikel kann ich für Einsteiger sehr empfehlen.

Die neue Fotoschule der Fotocommunity

Die Fotocommunity ist eine Community auf der Bilder präsentiert, kommentiert und bewertet werden können. ich bin seit einiger Zeit Mitglied und veröffentliche dort das eine oder andere Bild.

Seit geraumer Zeit bietet die Plattform nun auch eine kostenlose Fotoschule an. Es werden dort Begriffe erklärt, Vorgehensweisen beschrieben sowie Tipps und Tricks rund um´s Fotografieren erläutert.

Gerade für Fotografie-Anfänger bietet die Fotoschule einige interessante Themen. Einfach mal reinschauen, es kostet ja nichts! 🙂

Wenn Du über alles News in der Fotoschule auf dem Laufenden bleiben möchtest, besteht die Möglichkeit, den Newsletter zu abonnieren.

 

 

Die offizielle Fotocommunity-App für iOS ist erschienen

Fotocommunity iOS App

Nun ist es soweit, die Fotocommunity hat die FC-App für iOS veröffentlicht. Da ich Android verwende, konnte ich mich über die App bereits im März 2015 freuen und schon ausgiebig testen.

Wenn die iOS-Version auch so gelungen ist, dann habt Ihr bestimmt viel Spaß damit. Aktuell funktioniert die App nur auf dem iPhone. Ob es eine Version für das iPad geben wird, bleibt abzuwarten.

Weitere Infos zu der neue FC App findest du hier.

Making of: Sanfte Brandung

Das Bild „Sanfte Brandung“ ist zu Pfingsten an der Türkischen Rivera bei Belek entstanden.

Sanfte Brandung

Ich habe einen etwas tieferen Standpunkt gewählt, damit mehr Tiefe in´s Bild kommt und die Wolken besser zur Geltung kommen.

Um viel Tiefenschärfe von vorne bis hinten zu erhalten, habe ich mich bei der Brennweite von 12 Millimeter für eine Blende 18 entschieden. Gleichzeitig wolle ich durch die Belichtung von 5 Sekunden das Wasser weich machen und einen Gegenpol für die Schärfe setzen. Um eine Belichtungszeit von 5 Sekunden realisieren zu können, habe ich mit einem entsprechenden ND-Filter gearbeitet, der variabel verstellbar ist: Hama ND2-400 Vario Graufilter 77 mm

Bei ND-Filtern, aber Filtern generell solltest du auf eine gewisse Qualität achten. Billige Filter beeinträchtigen in der Regel die Fotoqualität merklich. Das Preis-Leistungsverhältnis des Hama-Filters finde ich ganz ok. Sicherlich gibt es bessere Filter, die aber dann auch mit dem 3-4 Fachen Preis zu Buche schlagen.

Da es sich um eine RAW-Aufnahme gehandelt hat, wurde das Bild in Lightroom entwickelt.